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Campixx-Week 2015 und SEO-Campixx 2015 Recap

Hallo, schön dass Du da bist! Mein Name ist Chris, ich verdiene mit Online-Marketing mein Geld und habe mich dazu entschieden, nicht nur zur SEO-Campixx in dieser Woche zu gehen, sondern auch an der ganzen Campixx-Week teilzunehmen.

Vorab: der Blogpost wird laufend aktualisiert, noch sind nicht alle Beiträge von Mittwoch erstellt. Stand: 15.03; 21:10.

Meine Eindrücke von der Konferenz und den Vorträgen möchte ich Dir gerne mitteilen. Bevor wir aber dazu kommen, möchte ich Dir mein schönstes Campixx-Learning von Norman Irion von norman-irion.ch mitteilen. Wenn Du also beim Kunden bist, und toooootaaaaaal schlau rüberkommen willst, dann sagst Du das:

"Marketing oder vor allem das Online Marketing hat sich in den letzten Jahren ja stark verändert und vielleicht haben Sie das nicht so recht mitgekriegt. Es geht nämlich gar nicht mehr nur noch um die Multi-Channel-Customer-Journey mit Unterstützung von Online-Marketing-Attribution-Modelling-Tools. Nein! Auch Responsive Webdesign ist mittlerweile ein alter Hut! Heute geht's um Responsive-Dynamic-Content mit predictive User-Analyses! Aber keine Sorge, das sind gute Sätze wenn Sie sich im mittleren Management aufhalten und mit Anglizismen duellieren wollen, damit der Bore-Out nicht so stark ist und der wohlverdiente Burn-Out schneller erreicht wird!" In seinen Seminaren spricht Norman Deutsch und weist darauf hin, dass Teilnehmer ruhig fragen sollen, wenn Sie etwas nicht verstehen!

Kleines Video von unseren Kollegen:

Anreise - Sonntag 08.03.2015

Eigentlich schade, dass unser Hauptstadtflughafen noch nicht vollständig geöffnet ist und innerdeutsche Flüge in Berlin-Tegel landen. So war der Weg mit den öffentlichen Verkehrsmitteln relativ anstrengend - immerhin 1,5 Stunden brauchst Du, um vom Flughafen Tegel zum Veranstaltungsort am Müggelsee zu gelangen. Ich habe mich in diesem Jahr dazu entschlossen, nicht im Penta-Hotel in Köpenick zu übernachten und habe stattdessen das Hotel Neu-Helgoland (ca. 4 km vom Veranstaltungsort weit weg) gebucht. Die Atmosphäre ist dort freundlich, es ist "sehr lieb" eingerichtet und das Personal verhält sich familiär-nett. Leider gibt es kein hotel-eigenes Internet, sodass ich auf Tethering angewiesen sein werde. Bisweilen kann es auch problematisch sein, ein Taxi zum Müggelsee-Hotel zu bekommen - es lohnt sich, die Fahrtrichtung "Berlin Mitte" anzugeben, um überhaupt einen Taxifahrer zum Geldverdienen zu bewegen ... :-/ :D

pre campixx selfiePre-Campixx Selfie und Boarding CGN

Gleich am ersten Abend haben wir uns im kleinen Kreis in die Captains-Bar gesetzt und ein paar Kaltgetränke bei intensiven Diskussionen, rund um SEO und Online-Marketing, zu uns genommen. Wie mir zu Ohren kam, wurde die Runde nach meiner Abfahrt ins Hotel noch lustig ;) 23:00 Uhr hat mir allerdings gereicht - ich  wollte für Montag fit sein!

captains barHotel am Müggelsee: Captains Bar

Zusätzliches Campixx-Format: Campixx-Week

Neben der am Wochenende stattfindenden SEO-Campix beschreitet Veranstalter Marco Janck neue Wege und möchte eine quasi "vorgeschaltete" Woche der intensiven Weiterbildung und des intensiven Networkings ermöglichen. Ich bin insgesamt sehr gespannt auf die Vorträge und das Networking. In "Pooled Force"-Runden wird jeden Abend intensiv diskutiert. Teilnehmen dürfen ausschließlich Teilnehmer der gesamten Campixx-Week (einschl. SEO-Campixx). Ich bin gespannt auf die Kollegen und Gespräche.

Jeden Tag gibt es eine Reihe von Vorträgen die unter einem Tagesthema stehen:

TagThema (Info? Link klicken!)
Montag Neuromarketing-Day
Dienstag Media DayMedia Day
Mittwoch Creativity Day
Donnerstag Communicaton Day
Freitag Inbound-Marketing Day
Samstag SEO Campixx
Sonntag SEO Campixx

Neuromarketing Day - Montag 09.03.2015

Frisch und munter ging es in den Tag - nach Begrüßung und Einführung in die grundsätzlichen Gedanken des Neuromarketings (= die Beeinflussung von Kaufentscheidung durch Verständnis der bewussten / unbewussten Prozesse im Gehirn), konnte ich mir ein paar Vorträge ansehen, die nicht "von schlechten Eltern" waren. Gleich zu Beginn musste ich allerdings eine recht schwierige Entscheidung treffen:

Nils Kattau (Behavioral Pattern 10 Modelle für mehr Conversion) oder Anthony-James Owen (Warum Kunden kaufen)?

Nils kannte ich schon durchs Netzwerken in Berlin - Anthony-James Owen schien mir nach Suchsession in Google ein ebenfalls sehr spannender Speaker zu sein. Ich habe mich für Nils Vortrag entschieden und berichte:

Behavioral Pattern - 10 Modelle für mehr Conversion

nils kattau behavioral patterns montageCarte Nils - für intensive Conversions!
Bild-Copyright: Shutterstock ID:216412015, Montage: Chris

Seinen Vortrag hat Nils in die Vorstellung von 10 einfachen Mustern gegliedert, deren Kenntnis (und Beeinflussung) die Umwandlungsquote beim Kauf vergrößern können und darüber hinaus auch leicht durch A/B Testing belegbar sind. Ausgehend von drei einfachen Fragen: "Wo, was, wie" (Wo ist der Conversionhebel versteckt, wie verhalten sich die Besucher auf der Seite || Was ist der Hebel, den man nutzen kann (z. B. durch Mousetracking oder (oder, oder, oder) Kundenbefragungen feststellbar) || Wie kann dieser Hebel möglichst effektiv eingesetzt werden und durch kognitive Verzerrung die Umwandlungsquote positiv beeinflussen) wurden anschauliche Beispiele zur Wahrnehmungsverzerrung gezeigt:

  1. Der Halo Effekt: Gestalte Deine Webseite so, dass sie der Erwartung Deiner Kundengruppe entspricht. Plastisches Beispiel: die teuerste Designerwebsite hilft Dir möglicherweise nicht, Produkte zu verkaufen - das Gefühl von "teuer" hinsichtlich Deiner Presigestaltung könnte sich entwickeln.
  2. Skim/Scan/Read (Überfliegen, Scannen, Lesen): Kunden gewinnen sehr schnell einen Eindruck von Deiner Webseite - wenn Du für jedes der drei Verhaltensmuster sauber optimierst, hilfst Du dem Nutzer, sich auf der Seite zurecht zu finden. Jeder dieser drei Schritte ist ein Prüfkriterium des Nutzers für Deine Seite. Den Call to action (CTA) nicht vergessen - sag Deinem Nutzer, welchen Vorteil er davon hat, bei Dir zu konvertieren.
  3. Trust (Vertrauen): Vertrauenssignale kann es auf einer Webseite viele geben - so beispielsweise Wertversprechen, Rückgaberecht / Widerrufsrecht / Trust-Siegel und anderes. Wichtigstes Learning war für mich hier, etwas vorsichtig mit den Sigelvarianten "virenfrei" oder "auf Viren geprüft" zu sein - damit könnte man beim Seitenbesucher Bedenken wecken, die vorher nicht vorhanden waren.
  4. Try out & Curiosity (Ausprobieren und Neugier): Welche Möglichkeiten könnte ich Nutzern geben, mit meiner Seite zu interagieren? Probiers aus: www.conversionlift.de!
  5. Scarcity (Verknappung): Bestes Beispiel - amazon - "Nur noch X verfügbar".
  6. Social Proof and Herding (Sozialer Beweis und Herdenverhalten): Gutes Beispiel (wieder mal) - amazon und Kundenrezensionen oder ein Landingpage ebook, von jemandem, den alle kennen :) (ich hoffe, Du siehst Kundenfeedback - man weiß ja nie ...)
  7. Anchoring (Ankern): Ich machs platt: Streich den teuren Preis durch und schreib den neuen Preis in kleinerer Schriftgrößte drunter.
  8. Free (Gratis): Gib Deinen Kunden kostenlose Informationen oder kostenlose Zugänge - man wird es Dir möglicherweise danken ;) - mein Gedanke hierzu: das "Do ut des" (Ich gebe, damit Du gibst)-Prinzip kann mit Freigiebigkeit beginnen - das wusste man schon im alten Rom. 
  9. Loss Aversion (Nachteilsaversion): "Wenn Du jetzt nicht kaufst, kaufen es andere vor Dir und sind dann viel schlauer (das letzte Adjektiv kannst Du durch ein passendes Deiner Wahl ersetzen)!"
  10. Exclusivity (Exklusivität): Exklusivität hat viele Namen - ich habe gestern vor allem an Apple gedacht.

Zu all diesen Punkten gab es umfangreiche Beispiele und Erklärungen. Ich habe bewusst gekürzt - das nächste Mal musst Du einfach die Campixx-Week buchen, um mehr zu erfahren! Und zum Thema Disclaimer muss ich sagen: bei all den Punkten kannst Du viel richtig aber auch echt viel falsch machen.

Nils: Danke für den Vortrag - geil(estens)!

Die besten Geschichtenerzähler verkaufen am meisten

die besten geschichtenerzaehler verkaufen am meisten werner t fuchsDr. Werner T. Fuchs über gute Geschichten

Werner T. Fuchs von propeller.ch war mir bis zur Campixx noch überhaupt nicht bekannt. Zu Beginn seines Vortrages fragte ich mich, was mir die schwarz-weißen Bilder und der urige Typ auf der Bühne sagen wollten. Was macht jemand wie Werner auf der Campixx? Geht das?

Mein Wake-up-call: nicht von Vorurteilen aus dem Fenster werfen lassen!

Werner hat viel über seine Arbeit erzählt und wie man den Leuten Geschichten erzählen kann. Im Prinzip verarbeiten Geschichten große Datenmengen, sie sparen Energie, lassen Fehler zu und erlauben Weiterentwicklung. Außerdem passen Sie sich den Lesern an, sie können überall ausgeführt werden und lassen Mehrdeutigkeiten zu.

Bestes Beispiel: Die Weihnachtsgeschichte. "Die Geschichte kann überall erzählt werden - ob im Norden oder im Süden, egal ob Palme oder Tanne - der Aussagegehalt / die dahinterliegende Wahrheit bleibt gleich".

Werner wies uns darauf hin und geht davon aus, dass das Thema "Vereinfachung" in den nächsten Jahren noch größer werden wird. Ausgehend von den vielen Wahlmöglichkeiten, die uns durch zusätzliches ständig verfügbares Wissen (=Internet) und mediale Präsenz vermittelt werden, kommt es entscheidend darauf an, die Kunden zu führen.

"Je mehr Sie führen, desto zufriedener Ihre Kunden!"

Werners Buch (=auch sein Affiliate-Link): "Warum das Gehirn Geschichten liebt" ( http://www.propeller.ch/referat-publikationen/publikationen/) habe ich mir bestellt - meine vielfältigen Notizen sind zu bruchstückhaft, um hier noch mehr zu sagen - dennoch: meine Synapsen waren im Vortrag und im Gespräch danach auf Hochtouren. Klasse!

Eine gute Geschichte hat auch eine gute Überschrift. Mein größter Lacher im Vortrag: "Deutscher Schäferhund leckt [Promifrau-Name] Brustkrebs weg!" (Bezüge zu: Stamm, Hund als Helfer, Erotik, bekannte Person, Krankheit / Tod und Wunder)

Treppenlifte würde Werner übrigens nicht mit Bildern von gealterten Personen auf Sofas oder Couches neben dem Lift vermarkten. Als "Schuss aus der Hüfte" fiel Werner ein Teddy auf dem Lift ein. Wenn Du also Treppenlifte vermarktest, sprich Werner an - da geht noch mehr! :)

Praktische Neuromarketing-Tipps für den AdWords-Alltag

Sonja Schiller von charismo-marketing (hirnfreundliches eMarketing) hat einen sehr runden und soliden Vortrag über Neuromarketing-Tipps für AdWords gehalten. In Ihrem Vortrag ging es sehr viel um die effektive Gestaltung von AdWords Kampagnen und den Fokus auf Deine Kundengruppe.

So tickt unser Gehrin:

Zum Einstieg gab’s ein kleines Mitmach-Experiment, an dem anschließend ein paar grundsätzliche Orientierungs-Prinzipien unseres Gehirns veranschaulicht wurden:

  • Unser Gehirn braucht Orientierung
  • Wir folgen der Blickrichtung anderer. Lasst Bilder in die gewünschte Blickrichtung zeigen
  • Wir orientieren uns eher am Tun anderer als deren Worte, denn Bilder / Taten lenken stärker als Worte

Marketing-relevante Eigenschaften des Gehirns

  • Das Gehrin ist faul, zeig ihm, was es schon kennt (Stichwort: Konventionen einhalten)
  • Das Gehirn ist konservativ, mach es ihm so leicht wie möglich
  • Das Gehirn ist vergnügungssüchtig, verschaffe ihm Freide

Tipp zur Adwordsstruktur

In Bezug auf Google AdWords gibt Sonja Schiller folgenden zentralen Neuromarketing-Tipp zum Abbauen von Hürden für das Gehirn:

„Baut Brücken. Ohne Lücken.“

Konkret bedeutet das: AdWords-Struktur kleinzellig denken und Anzeigengruppen möglichst so eng clustern, dass nahezu jedem Suchbegriff ein Anzeigentext zugewiesen werden kann, der den Suchbegriff des Google-Nutzers im Text wiederholt.

Begründung: So muss das Nutzerhirn nicht großartig nachdenken, sondern kann in der Anzeige wiedererkennen, wonach es sucht. Das ist ein Erfolgserlebnis. Das Gehirn "freut" sich. Klickwahrscheinlichkeit steigt.

Anzeigenerweiterungen

Das eigentlich trockene Themenbereich Anzeigenerweiterungen hat Sonja durch Personifizierung der einzelnen Funktionen unterhaltsam vorgestellt. z. B. Sitelinks sind Quereinsteiger. Damit lassen sich in AdWords-Anzeigen zusätzliche Einstiege (Links) anbieten, um den Google-Nutzer schneller zu seinem gewünschten Ziel zu führen. Standorterweiterungen sind Kartenleger. Verknüpfung zum Routenplaner ist besonders für mobile AdWords-Kampagnen ein hirnfreundliches Goody. Call-Outs sind stille Vertrauensverstärker. Die (nicht klickbaren) Tags sind gedacht für die Erwähnung von Garantien, Zertifizierungen, Testberichte usw.. Sie bestärken den Google-Nutzer in seiner Klickentscheidung, indem sie ihm das Gefühl von Sicherheit vermitteln. Damit steigt die Klickwahrscheinlichkeit.

Remarketing

Auch das Thema Remarketing mit Google AdWords wurde im Vortrag angerissen: Vorsichtig, mit Bedacht und nur bei unkritischen Produkten einsetzen. Denn das werberische Verfolgen kann bei der Zielgruppe auch als bedrohlich wirkendes, nerviges Stalking empfunden werden. Ein Gefühl, das die Einstellung zur Marke negativ bis hin zur Reaktanz (Ablehnung) beeinflussen kann.

Landingpage

Zum Abschluss gab es noch ein paar Tipps für eine gute Landingpage. Aus diesem Part stammt mein Lieblingslearning. Stichwort: Hirnfreundlichkeit durch Gestaltungsgesetze und Einhaltung von Konventionen:

sonja schiller gruppierung durch geschlossenheit und konventionGruppierung durch Gesetz der Geschlossenheit und durch Konvention

6 Trigger zur Beeinflussung im Online-Marketing

netspirits 6trigger zur beeinflussungDie guten Geister des Netzes: Trigger zur Beeinflussung im OM

Meine "Köllnär Kolläsche" von den netspirits haben uns 6 Trigger zur Beeinflussung im Online-Marketing gezeigt! Insgesamt ein sehr cooler Vortrag! Und hier die Trigger:

  1. Gegenseitigkeit und Reziprozität: Menschen geben gerne etwas zurück, wenn sie etwas bekommen - tut Dir jemand einen Gefallen, bleibst Du (wenn Du Dich sozialadäquat verhältst) auch einen schuldig.
  2. Commitment und Konsistenz: Menschen wollen konsistent handeln. Wer A sagt, muss auch B sagen - hierzu gab es ein paar interessante Beispiele zu bekannten Rechtsanwälten - danke für die Insights im Conversion-Prozess!
  3. Soziale Bewährtheit: Menschen betrachten ein Verhalten als richtig, wenn andere es für richtig halten. Anders gesagt: Das hübsche Weib auf dem Stockphoto sollte die Blicklinien zum Call to action richten. Auch hier gabs wieder Beispiele um deren Nichtveröffentlichung man mich ausdrücklich bat!
  4. Sympathie: Menschen lassen sich von jemandem überzeugen, den sie kennen und sympathisch finden. Schäferhunde und Brustkrebs - ich kam um ein breites Grinsen nicht herum! ;-)
  5. Autorität: Basierend auf der Bekanntheit und Autorität einer Marke (beispielsweise eines TÜV-Siegels) kannst Du mehr Conversions erreichen. Disclaimer: die Siegel-Debatte aus 2012 möchte ich ausführlich NICHT noch einmal befeuern. Wenn Du gut bist, dann machst Du eben Videomarketing für Fernsehsender und darfst auch ihre Logos verwenden. Andernfalls: finde eine plausible Möglichkeit, Autoritäten (in welcher Form auch immer) für Dich sprechen zu lassen!
  6. Knappheit: Menschen messen Dingen oder Ergebnissen, die schwer erreichbar sind, einen höheren Wert bei. Knappes wird als wertvoll angesehen.
    Mann, bin ich dankbar, dass sich die "Bühnensprinter" nicht verletzt haben! ;)

Alle von mir besuchten Vorträge haben mich erneut dafür sensibilisiert, dass alle bekannten, gennanten und neuen Themen aus den Vorträgen für's Online-Marketing von enormer Bedeutung sind.

Die eine "Top-Lösung" gibt es (wie immer) nicht!

Pooled Force Rounds

pooled force rounds kaiPooled Force-Moderator Kai Spriestersbach

Die "Pooled Force Rounds" sind abendliche Zusammentreffen im kleinen Kollegenkreis. Im Prinzip geht es um intensiven Austausch und Networking. Ich hatte das Glück, bei Kai Spriestersbach sein zu dürfen - unsere Gruppe ist relativ groß geraten und die ersten 1,5 Stunden Kennenlernen am Montagabend waren klasse. Im Prinzip hat sich die Campixx-Week schon jetzt wegen der neugewonnenen Kontakte dadurch gelohnt. Mit den "Pooled Force Rounds" hält ein Teil des Formats des OMTalks von Soeren Eisenschmidt Einzug in die Gestaltung der Campixx.

Ich gehe davon aus, dass ich die gewonnenen Kontakte noch intensivieren kann und wir im geschlossenen und kleinen Kreis Projekte und "best practices" besprechen können werden. Ich freue mich!

Abendgestaltung

Nach dem Abendessen haben wir uns zum Networking wieder bei Bier und Wein zusammengefunden und uns etwas über Amazon retargeting unterhalten. Das Learning des Tages:

"Wenn ich vor 6 Monaten eine Waschmaschine gekauft habe, brauche ich keine weitere Waschmaschine - wohl aber jemanden, der sie bedient!"

Media Day - Dienstag 10.03.2015

Der Media Day war bislang eine gute Gelegenheit für mich, um mich mit Kollegen intensiv zu unterhalten. Vorträge habe ich mir heute keine angesehen, da viele der Themen für mich weniger interessant oder relevant sind. Am Abend hatten wir einen Überraschungsgast, der aus dem Nähkästchen geplaudert hat: Aaron Troschke.

Wenn Du mehr vom Media Day mitbekommen hast, als ich - dann sag es mir - ich verlinke Deinen Recap gerne!

Da meine (wie ich nun hören muss) unberechtigten Vorbehalte zum Nichtbesuch geführt haben, kann ich darüber nicht berichten. Dafür hast Du jetzt aber ein paar Insights der ersten Tage der Campixx-Week erhalten können und ich habe wieder etwas über meine Vorurteile gelernt - ich finde, das ist ein guter Deal!

beer helping seos to create recapsBeer: Helps SEOs creating recaps - since 1876

Gute Nacht! Dein Chris

Monitoring zu den Campixx 2015 Keywords (tagesaktuell)

Positionsverlauf des besten Rankings
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Positions Verlauf des besten Rankings

Der Positions-Verlauf zeigt grafisch, wie sich die beste Position einer Domain bei einem Keyword entwickelt hat.

Creativity Day - Mittwoch 11.03.2015

Heute geht's um alles, was mit Kreativität zu tun hat. Deswegen eine kurze Gehirnlockerungsübung:

 

Gute Ideen sind kein Zufall - woher sie kommen und wohin Sie gehen

Christoph Burkardt hat uns anhand konkreter Beispiele über gute Ideen und die dahinterliegende Psychologie berichtet. Christoph ist Psychologe und beschäftigt sich mit der Evolution guter Ideen - von ihrer Entstehung bis zur Umsetzung und darüber hinaus.

christoph burkardt rede und antwortChristoph Burkardt steht nach Vortrag Rede und Antwort

Evolution statt Revolution:

C. Burkhardt's Vortrag: Gute Ideen sind kein Zufall "Evolution statt Revolution"

Entspannungstechniken für Kreative - Sieger setzen auf die Ruhe vor der Idee

Andreas W. Tautz

entspannungstechniken kreative w tautzAndreas W. Tautz: Entspannungstechniken für Kreative

Kreativitätstechniken - Top-Ten Techniken und wie die Idee aus dem Nichts auftaucht

Andreas W. Tautz

kreativitaetstechniken w tautz personAndreas W. Tautz: Techniken für Kreative

Gamification als Marketing-Instrument

Julian Cordes hat einen sehr spannenden Vortrag über das Thema Gamification gehalten. Gamification ist definiert als: "The process of game-thinking and game mechanics to engage users and solve problems." (Gabe Zicherman); frei übersetzt: Gamification ist ein Prozess der Spieldenken/-theorie und -mechanismen anwendet, um Nutzer zu beschäftigen (in Kontakt mit etwas treten) und Probleme zu lösen.

Julian hat seinen Vortrag in wesentliche Punkte gegliedert, diese waren:

  1. Kurzer Abriss zur Geschichte der Gamification (u.a. erstes Auftreten um 1912 - Sammelkarten in Snackdosen (= Umsatzsteigerung))
  2. Lösungen für den praktischen Gebrauch
  3. Vorteile

Als Zielgruppen für Gamification definiert Julian: Kunden, Influencer und Mitarbeiter. Insgesamt ist Gamification in der Lage, mehr Markenbindung, Motivation (Produktnutzung) und Absatz zu generieren. Gerade bei Influencern kann durch Gamification eine Markenbegeisterung und kostenlose Werbung erreicht werden. Mitarbeiter/Unternehmen können von Gamification durch beispielsweise spielerischen Wettbewerb profitieren (Beispiel: Filiale X ist heute besser im Absatz als Filiale Y - in Deutschland wäre das allerdings ein datenschutzrechtliches Problem).

Die Klassiker der Gamification-Nutzung sind beispielsweise foursquare oder runtastic.

Als nettes Vortrags-Gimmick hatte Julian eine Progressbar in den Vortrag eingebaut und so für Überblick über den Verlauf gesorgt. Das Thema Gamification ist für mich bislang keins gewesen, wofür ich in irgendeiner Weise sensibilisiert war. Interessant fand ich die zahlreichen Beispiele der Nutzerinteraktion und "Fesselung". Neben all den bereits erwähnten Gedanken zu Conversions und Geschichten ist das Puzzle-Stück "Gamification" ein guter Vertiefungsfaktor im Detail meiner Campixx-Erfahrung.

Danke Julian! Du hast mich für das Thema sensibilisiert!

Radikale Ideen zu Guerillia Aktionen

hendrik unger guerrilia marketingHendrik Unger (r) mit radikalen Ideen zum Guerrilia Marketing

Hendrik Unger hat uns in 1,5 Stunden sehr viel über Guerilia Marketing als sehr kostengünstiges Marketing-Instrument erzählt. Guerillia Marketing ist:

  1. eine alternative Webeform
  2. reichweitenstark
  3. ungewöhnlich
  4. sehr günstig

Um es mit Jay C Levinson zu sagen: "Guerillia Marketing is a body of unconventional ways of pursuing conventional goals. It is a proven method of achieving profits with minimum money."

Deine Marketing Kampagne machst Du erfolgreich, wenn Du im viralen Marketing folgende 4 Faustregeln beachtest:

  1. 70 % Kommunikation
  2. 10 % Preis
  3. 10 % Produkt
  4. 10 % Distribution

Das Thema Reichweite haben wir lange diskutiert. Oft finden Menschen die kreativen Ideen so witzig, dass Sie sie automatisch im Web teilen. Aus den spärlichen Strandbesuchern, die viel zu groß geratene Muscheln öffnen, werden auf einmal dankbare Botschafter für Dein Business.

Ein paar Beispiele:

looking for seafoodKreatives Guerillia-Marketing: Seafood

unger guerrilia marketing barbecueKreatives Guerillia-Marketing: Grill

Gerade im Zusammenhang mit den Vorträgen zur Kreativität war Hendriks Vortrag eine schöne Abrundung und verbindendes Element: Kreativität ist planbar und ihre Vermarktung kann sehr, sehr kostengünstig sein, wenn Du es richtig machst.

Lesson learned: "Offline-Reichweite steht nicht mehr im Verhältnis zu Online-Reichweite! Die gute Idee verschenkt 95 % Potenzial ohne Online-Reichweite!"

Danke Hendrik!

Best Campixx-Team Boy of the day

best boy of the day stefanBest Campixx-Team-Boy of the day: Stefan

Communication Day - Donnerstag 12.03.2015

Der Communication Day steht im Zeichen der Kommunikation - hier mein Bericht:

Auch Du bist nur ein Algorithmus! Wie man mit Social Media Monitoring und Big Data den Menschen berechnen kann

Dr. Willian Sen provoziert gleich zu Beginn mit seinem Vortragstitel - auf den Gängen konnte ich die Kollegen schon rege über den Vortragstitel diskutieren hören. William ist Geschäftsführer von infospeed - hier werden Social Monitoring Tools angeboten. William erklärt, dass das weltweite Datenvolumen in den letzten Jahren stark gewachsen ist, die Hardware der Datenflut kaum Herr werden kann.

dr william senDr. William Sen vor seinem Vortrag: "Auch Du bist nur ein Algorithmus"

4 % der Daten, die es im Web gibt, werden von Google indexiert - viele andere Daten sind kaum öffentlich verfügbar. William hat uns darüber berichtet, wie seine Firma Social Media Monitoring macht, wo die Daten herkommen und was man mit den Daten machen kann.

Der Bezug zum Vortragstitel hat mir insgesamt etwas gefehlt. Dennoch war sehr interessant, wie man Social Media Daten ermittelt, filtert und anwenden kann, um ggf. schon vor dem Entstehen eines Shitstorms reagieren zu können. Für große Unternehmen sicherlich eine sehr hilfreiche Sache! Unter den Techies hat sich eine rege Diskussion entwickelt. Als jemand, der Code zwar versteht und vereinzelt abändern kann, gehörte ich nicht zur Kernzielgruppe des Vortrags.

Learning: in Sachen big data heißt es wohl: the sky is the limit!

Danke William!

Networking - jeder Kontakt zählt?

Tijen Onaran berichtet uns über das Netzwerken und welche Erfahrungen Sie damit gemacht hat. Ihr Vortrag ist gegliedert in:

  1. Netzwerke aufbauen: Welche Steakholder sind wichtig, welche Themen verbinden? Wie spreche ich Menschen an? (Intros, Mail/Veranstaltungen). Intros empfindet Tijen als wertvolles Mittel zur Kontaktaufnahme.
  2. Netzwerke pflegen: Verlässlichkeit (Termine wahrnehmen), Vertrauen (Sharing von Secret Information) und Nachhaltigkeit (Austausch ohne Anlass - nicht immer melden, wenn man etwas braucht); Tipp von Tijen: bleib authentisch und verstelle Dich nicht.
  3. Networking Formate: Stammtisch, Diskussion, Dinner, Aktivitäten - alle eignen sich zum Netzwerken - Tijen hat sehr persönlich berichtet, welche Formate sie selbst bereits geschaffen hat.
  4. Bestehende Netzwerke: Tijen hat hier wieder sehr persönlich darüber berichtet, dass es sehr viel Sinn macht, sich in Netzwerken zu engagieren (Bundesverband Pressesprecher, Berliner Pressesprecher)

Tijen OTijen Onaran: Networking - jeder Kontakt zählt?

Tijens Vortrag war für einige Leute interessant, im Grunde hat sie die verschiedenen Prozess im Netzwerken beschrieben und von Ihren sehr persönlichen Erfahrungen berichtet. Neben dem insgesamt sehr abstrakten Vortrag, war die anschließende Diskussion sehr rege und hat sich darum gedreht, dass Firmen oft viel Geld zum Netzwerken ausgeben, Netzwerken allerdings durch Personen betrieben wird. Verlässt eine Person die Firma, so ist das eingesetzte Kapital "futsch". Tijen empfiehlt, das Netzwerken auf mehrere Personen zu verteilen und eine firmeninterne Kontaktdatenbank aufzubauen, um "wichtige Assets" später nicht zu verlieren.

Danke Tijen!

Die Do's and Dont's der Pressearbeit

Thilo Grösch ist ehemaliger Journalist/Chefredakteur aus dem Printbereit und seit 2014 bei Locafox. Die zu Anfang gestellte Kernfrage ist: "Wie motiviere ich einen Journalisten, über mich zu schreiben": Aus Erfahrung weiß Thilo, wie anstrengend es ist, von beispielsweise Startups kontaktiert zu werden, die um Bekanntheit betteln.

dos and donts pressearbeitDo's und Dont's der Pressearbeit

Learnings:

  1. Selbstverständliches hat keinen Nachrichtenwert.
  2. "Hund beißt Mann!" ist nicht so interessant wie "Mann beißt Hund!"
  3. Journalisten suchen/wollen: Daten und Zahlen, "Fakten, Fakten, Fakten", Problemlösungen, Außergewöhnliches & Aktuelles (News, die andere Portale noch nicht haben)
  4. Journalisten finden "Exklusivität" sexy - wenn Du also eine Pressemeldung erstellst, dann räume eine zeitliche Exklusivität für den Journalisten ein (= noch niemand hat berichtet, 3 Tage hast du Zeit, dann geben wir es an andere weiter)
  5. Expertenmeinungen (auch von mehreren Experten) können interessant sein
  6. Wenn's passt, leg' 'ne Schippe drauf (z. B. Produktsamples, Kennenlernrabatte für Redakteure)

Die Pressemitteilung:

  1. Definiere den Inhalt Deiner Pressemitteilung
  2. Strukturiere klar und deutlich (kein "kreuz und quer")
  3. Achte auf Deine Rechtschreibung!
  4. Abschicken und nachfassen!
  5. Schon mal was von "Journalistischer Pyramide" gehört?

Da sich gerade eine sehr interessante Diskussion und bereits im Vortrag ein Austausch stattfindet, stelle ich das bloggen ein. Vielleicht bist Du ja beim nächsten Mal dabei ;)

War geil! Danke Thilo!

Shitstorm verstehen, managen, vermeiden

Fabian Kaske hat BWL studiert und in Frankreich seinen Master gemacht, war lt. eigener Aussage bei Procter & Gamble, hat in einer Unternehmensberatung und einem Finanzstartup gearbeitet. Fabian schreibt seine Doktorarbeit zu den finanziellen Auswirkungen eines Shitstorms auf den Aktienkurs.

Was ist ein Shitstorm, wie lässt er sich charakterisieren?

Ein Shitstorm lässt sich durch 5 Merkmale beschreiben: a) hat einen Auslöser b) extrem hohe Verbreitungsgeschwindigkeit c) viele Kritiker d) hinsichtlich der Erwähnungen gibt es eine große Transparenz e) die Kritiker sind sehr sichtbar.

Wie reagiere ich im Storm?

Wenn Du auf hoher See im Sturm steckst, dann reagierst Du SOFORT. Gedanken Chris: "Du hast keine Zeit - nutze sie!", schnelle Reaktion ist das A und O - die Geschäftsleitung muss sofort involviert werden (direkte Drähte und Kommunikationswege). Entschuldige Dich! Antworte auf dem richtigen Medium (idealerweise antwortest Du auf den Post, der den Storm ausgelöst hat)! Ehrlich sein!

Wie kann einen Shitsorm vermeiden?

Frühwarnsysteme sind enorm wichtig - die schnelle Reaktion wird Dir nebst Entschuldigung (hoffentlich) helfen. Sei vorbereitet mit "Dark Pages" (Informationssammlungen, auf die Du verlinken kannst). Schaffe Dir ein Unterstützernetzwerk.

 dr fabian kaske shitstormsFabian Kaske (l.) - analysiert Shitstorms

Shitstorm-Beispiele (& -Auslöser):

Beispiel Pril: "Pril schmeckt lecker nach Hähnchen!"; Beispiel Reebok (2012) "Cheat on your girlfriend, not on your workout!" (Sehr beliebt bei den Frauen, wie man sich vorstellen kann!). Fabian berichtet darüber, dass Reebok auch heute noch mit dieser Kampagne negativ erwähnt wird: "Reebok spürt die Auswirkung noch heute, ich analysiere gerade aber noch, wie sich die Kampagne wirklich ausgewirkt hat!"

Beispiel: Hashtags - J.P. Morgan war sicher nicht glücklich, als ehemalige Hauseigentümer die Hashtagkampagne #AskJPM gestartet haben. Teilweise wurde JPM gefragt, ob ehemalige Eigentümer ihr Haus wiederbekommen könnten. Einschätzung Chris: dumm gelaufen! ;)

Mein Learning: "Shitstorms haben keinen Feierabend!", "Locker bleiben!"

nico und fabianNico und Fabian beim "Feierabend-Bier" - es war lustig mit euch, Jungs!

Wie läuft PR Arbeit wirklich ab bzw. wie komme ich in die Zeitung und andere Medien

Zum Vortrag von Max und Yasmin Langhans kann ich nur sagen: super geil! Er war von der Aufmachung und dem Informationsgehalt unter den drei besten Vorträgen dieser Campixx bislang! Klasse, Klasse, Klasse!

Und hier ein paar Bilder!

Max Muhr Presse 1Zielgruppenmodelle http://www.verbraucheranalyse.de/publikationen/zielgruppenmodelle

 Max Muhr Presse 3Sinus-Millieus in Deutschland - Wo ist Deine Zielgruppe?

 Max Muhr Presse 5Was Journalisten interessiert

Danke Yasmin & Max!

Inbound marketing day - Freitag 13.03.2015

Nachdem gestern schwer "netzwerkig" war, geht es heute um Inbound Marketing.

"Sexy Infoprodukte mal eben in 24 Stunden erstellt?"

Christoph-schnell-und-hektisch-reichwerden-Gruhn informiert über die Erstellung von Infoprodukten und welche Techniken man anwenden kann, um Kohle zu verdienen. Der Vortag ist gut strukturiert und sehr aufschlussreich! Christoph skizziert die Erstellung des Produkts von der Keyword-Recherche bis zum Vertrieb. Nice!

christoph gruhn schnell undhektisch reichwerdenChristoph Gruhn - Infoprodukte und wie Du sie richtig vermarktest

Es geht jedenfalls um Kater und darum, wie man ihn schnell loswerden kann. Eine interessante Erfahrung, wie ich finde ;-) Die sich gerade entwickelnde Diskussion ist wahnsinnig rege und aufschlussreich. Wenn Christoph aus dem Nähkästchen plaudert solltest Du zuhören!

Learning: "Wenn sich keiner aus Deinem Mailverteiler abmeldet, dann ist die Mail wahrscheinlich nicht angekommen!", "Wenn Du Affiliates hast: alles drauf, was geht!"

Danke Christoph!

Werbung

Roy hat sich um das Einsetzen der Social Shares gekümmert. Roy hat eine Webseite, auf der er Social Tools für Joomla verkauft. Roy - danke für Deine Hilfe! Geil, dass sowas so schnell und unkompliziert geht! :)

roy joomla social tools sharebareRoy und seine Social Sharebar :) Thanks for your help!

Tech-Blogging

Sascha Pallenberg von mobilegeeks berichtet uns übers Techblogging und seine Erfahrungen. Sascha ist "bereist" und ständig in der ganzen Welt unterwegs, testet Produkte und wohnt derzeit in Taiwan.

Sascha Pallenberg mobilegeeksSascha Pallenberg mobilegeeks

Learnings:

  1. Adblocker sind fürs Blogging ein großes Problem (Youtube: 70 %)
  2. "Subjektivität ist die neue Objektivität"
  3. Personal Branding ist für Blogger extrem wichtig
  4. Kümmere Dich um andere Trafficquellen als Google
  5. Als Newsmonitor empfiehlt Sascha http://www.10000flies.de/

Danke Sascha!

Best Taxifahrer of the day ;)

 taxi peterTaxifahrer gefällig? Peter bringt Dich ans Ziel!

5 Youtube-Nischen, die erschreckend erfolgreich sind

Christoph Burseg berichtet über Youtube-Nischen, die gut funktionieren, um Views zu bekommen. Um die Nichtveröffentlichung wurde ausdrücklich gebeten. Klasse Vortrag! Wenn Du Youtube-Videos analysieren willst, dann ist veescore.com vielleicht das Richtige für Dich!

 christoph bursegChristoph Burseg über erfolgreiche Youtube-Nischen

 Ich fand den Vortrag wunderbar - richtig gute Insights und Techniken! Danke Christoph!

 

Samstag - 14.03.2015

Marco begrüßt uns alle und erzählt ein wenig über die Tracks, kündigt den Chillllllllieh-Contest an. Ick freu mia! Vor allem auf den Flugsimulator ;) Cleared destination sky, PODIP5F departure, flight planned rout, squawk 2033 :)

marco janck begruessung campixx 2015Marco Janck - Begrüßung zur Campixx 2015

Andreas Axmann begeistert das Publikum mit ein paar multimedialen Zaubertricks - laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaangweilig. Zitat Susanne: "Man weiß bei ihm nie, wann der Scherz jetzt zuende ist!" ;)

Also sachlicher Bericht: Andreas zeigt uns, was mit Technik alles möglich ist und verbindet digitale Technik mit nicht ganz analogen Zaubertricks. Das Publikum findet's toll - ich nicht. Trotzdem: Danke Andreas!

 chris 1aseo campix2015Danke für das Bild, Daniel! :)

 

Nicht jedes Ranking-Problem ist ein Panda oder Pinguin - I tell you why!

Jonas Weber erzählt uns etwas über den Google-Zoo!

 Jonas Weber Campixx2015 Panda PenguinJonas Weber auf der Campixx 2015: Nicht jedes Rankingproblem ein Panda oder Penguin

 Jonas von webhelps hat bei Google gearbeitet und war "Müllmann" bei Google - mit anderen Worten: er hat sich um Spam gekümmert.

4 "Quick Facts"

  • Es gibt manuelle Penalties und algorithmische Filter. Filter kann ich selbst lösen. Die manuelle Penalty kann nur von einem Google-Mitarbeiter aufgehoben werden
  • Google-Algo-Änderungen in 2012: 665 Updates, 74086 Experimente
  • Bei Analyse ist wichtig, herauszufinden, was gesund oder krank ist (Google versucht gut von schlecht zu trennen)
  • Dokumentiere Deine Änderungen an deiner Webseite (!)

Neben den Facts gab es zahlreiche ansprechende Beispiele dazu, was man im technischen SEO falsch machen kann und wie man es richtig macht. Für mich ist ohnehin aus verschiedenen Gründen das "Aufräumen" von Webseiten interessant, deher mein schönstes Learning: "Deindexiere Webseiten, die nicht benötigt werden nachdem Du analysiert hast, welche schwach sind!"

Danke Jonas!

45 Tools in 45 Minuten

Malte Landwehr erzählt was über Werkzeuge. Da die Folien später veröffenticht werden, gibt's später einen Link.

malte landwehr campixx 2015 45 toolsMalte Landwehr: 45 Tools in 45 Minuten

Danke Malte - da waren ein paar Werkzeuge dabei, die ich noch nicht kannte!

Hausputz - Webseiten entmüllen

Tobias Schwarz von https://audisto.com/ (ehemals strucr) berichtet anhand von 2 praktischen Beispielen wie man Webseiten entmüllt. Im ersten Beispiel ging es um einen Shop, den Tobias' Tool gecrawled hat, hier waren mehrere Millionen Seiten zusätzlich verfügbar, die abgebaut werden sollten.

tobias schwarz campixx2015 webseiten entmüllenTobias Schwarz vor seinem Vortrag: Webseiten entmüllen

Learning: "Tools sagen Dir nicht alles - werde das nutzlose Zeug los, es bringt Dir nichts (auch wenn Du es ansonsten nicht indexierst). Analysiere Logfiles, wenn Du wissen willst, wie Google crawlt. Schaff Dir ein SEO-Data-Warehouse! Wenn Du vernünftiges SEO machen willst und Du willst Dir einen Shop bauen, dann machst Du das gefälligst selbst!"

 Sehr technisch und wie immer sehr spannend! Danke Tobias!

Linkabbau: Raus aus der Penalty - Aber wie?

Amine Specht und Lennart Hieke erzählen uns etwas zum Linkabbau. Wir sin hier nur zu 7 SEOs, das heißt es ist eher ein Workshop! Geil!

  1. Wann ist Linkabbau sinnvoll? Sinnvoll bei: Manuelle Maßnahme, algorithmische Penalty, modernes Linkmanagement (proaktiver Abbau) Spamlinkattacke (negative SEO)
  2. Linkabbau: Wie? Links aus Majestic, ahrefs und WMT holen und mit den LRT detoxxen. "Ist die Seite trusty? Gibt es ein Impressum?", Achte auf die Ankertexte
  3. Was bringt uns Linkabbau? Höhere Rankings :P

 webnetz penalty removalLennart Hieke und Amine Specht

 Geile Nummer Jungs - vor allem die Diskussion im Vortrag hat mir sehr gefallen. So richtig wollte ich nicht mitschreiben - sorry, liebe Leser ;)

 

Campixx 2015 Recaps von meinen Kollegen

 

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Relaunch des Deutschen Wetterdienstes - oder: da z...
CONlogne 2014 Recap, Konferenz mit Prädikat: nerdi...
 

Kommentare

Gäste - Ralf am Mittwoch, 11. März 2015 12:29

Alter, da hast Du Dir aber Mühe gegeben ;o) Fein gemacht. Aber hier "Der Halo Effekt: Gestalte Deine Webseite so, dass sie der Erwartung Deiner Kundengruppe entspricht. Plastisches Beispiel: die teuerste Designerwebsite hilft Dir möglicherweise nicht, Produkte zu verkaufen - das Gefühl von "teuer" hinsichtlich Deiner Presigestaltung könnte sich entwickeln." bist Du etwas ins stolpern geraten, oder verstehe das nur ich nicht? Den Halo-Effekt schon, aber Deine Erläuterung? Gruß Ralf

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Alter, da hast Du Dir aber Mühe gegeben ;o) Fein gemacht. Aber hier "Der Halo Effekt: Gestalte Deine Webseite so, dass sie der Erwartung Deiner Kundengruppe entspricht. Plastisches Beispiel: die teuerste Designerwebsite hilft Dir möglicherweise nicht, Produkte zu verkaufen - das Gefühl von "teuer" hinsichtlich Deiner Presigestaltung könnte sich entwickeln." bist Du etwas ins stolpern geraten, oder verstehe das nur ich nicht? Den Halo-Effekt schon, aber Deine Erläuterung? Gruß Ralf
Gäste - Stefan Rudolph am Montag, 16. März 2015 16:32

Lieber Chris, toll, dass ich der erste Kommentator dieses Postes bin. Ich danke Dir sehr für die Mühe, die Du Dir die ganze Woche über gemacht hast und ernenne Dich hiermit zum: First CAMPIXX:Week cChronicler ! Ganz im Sinne der Luftfahrt. Ich wünsche Dir viel Erfolg mit dem Blogpost!

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Lieber Chris, toll, dass ich der erste Kommentator dieses Postes bin. Ich danke Dir sehr für die Mühe, die Du Dir die ganze Woche über gemacht hast und ernenne Dich hiermit zum: First CAMPIXX:Week cChronicler ! Ganz im Sinne der Luftfahrt. Ich wünsche Dir viel Erfolg mit dem Blogpost!
Gäste - Daniel Weihmann am Montag, 16. März 2015 16:40

Jetzt weiß ich endlich, was da die ganze Zeit getippt hast. Du hast mit Abstand den längsten, Christopher. Dein Recap liest sich in Teilen wie mein nicht geschriebenes Tagebuch - sehr schön!

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Jetzt weiß ich endlich, was da die ganze Zeit getippt hast. Du hast mit Abstand den längsten, Christopher. Dein Recap liest sich in Teilen wie mein nicht geschriebenes Tagebuch - sehr schön!
Gäste - Christian am Montag, 16. März 2015 17:21

Frau Wagner, mein Recap darf auch verlinkt werden:
http://www.zweidoteins.de/zweidoteins/seo-campixx-2015-recap

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Frau Wagner, mein Recap darf auch verlinkt werden: http://www.zweidoteins.de/zweidoteins/seo-campixx-2015-recap
Gäste - Sigrid am Mittwoch, 18. März 2015 15:26

Hey, hier ist noch mein Recap. Nimmst du den bitte in deine Liste mit auf? http://www.seo-bavaria.de/recap-campixx-2015/

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Hey, hier ist noch mein Recap. Nimmst du den bitte in deine Liste mit auf? http://www.seo-bavaria.de/recap-campixx-2015/
Gäste - Florian am Freitag, 20. März 2015 10:30

Da hast Du Dir richtig viel Mühe gegeben Christoph. Klasse Beitrag! Durch den ein oder anderen Beitrag werde ich dann doch animiert den ein oder anderen zu kontaktieren oder dessen Beiträge zu lesen. Auf den Beitrag von Christoph bin ich besonders gespannt - diesen gibt es auf seiner Seite übrigens per Email.

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Da hast Du Dir richtig viel Mühe gegeben Christoph. Klasse Beitrag! Durch den ein oder anderen Beitrag werde ich dann doch animiert den ein oder anderen zu kontaktieren oder dessen Beiträge zu lesen. Auf den Beitrag von Christoph bin ich besonders gespannt - diesen gibt es auf seiner Seite übrigens per Email.